Energieflussschema

In der folgenden Darstellung wurde der Energiefluss schematisch dargestellt.

Die regenerativen Stromerzeuger speisen je nach Wetterlage in das Übertragungsnetz ein. Die Leitwarte des ÜNB entscheidet, ob überschüssiger Strom dem bivalenten Verbraucher zur Verfügung gestellt werden soll. Diese Verbraucheranlage wird primär durch die Prozesstechnologie (z.B.Temperaturvorgabe) gesteuert, sekundär durch die Rundsteueranlage des ÜNB. Das Gasnetz ist der passive Partner, der die Grundversorgung garantiert. Das bedeutet, Energie steht für die Anlage immer ausreichend zur Verfügung und der technologische Prozess wird nicht beeinflusst. Eigentlich bemerkt der Anlagenbetreiber nichts vom Energiemanagement im Hintergrund, er ist nur das Bindeglied zwischen den zwei Energienetzen, weil er seinen ständigen Prozessenergiefluss mal vom Gasnetz, mal vom Stromnetz bezieht.

Das Problem ist, dass nach der zeitiger Rechtslage die Übertragungsnetzbetreiber bei  der Lieferung an die bivalenten Verbraucher alle Zusatzkosten erheben müssen und dann die Zusatzkosten noch einmal bei der Gasverstromung erhoben werden müssen. Die bivalenten Verbraucher müssten investieren, die Gewinne würden bei anderen Partnern anfallen. Eine betriebswirtschaftliche Lösung ist nicht gegeben. Hier müsste der Gesetzgeber eingreifen und Rahmenbedingungen für ein Energiekonsortium schaffen!

Da Internet Explorer die Zeichnung nicht anzeigt:Energiefluss